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  • Angelika Hunziker

Darmgesundheit


Als ich in meiner Ausbildung gelernt hab, dass der Darm mit all seinen Ausstülpungen eine Oberfläche von 300m2 hat, war für mich klar, warum Darmgesundheit für die Gesundheit des ganzen Menschen so wichtig ist, denn wenn eine anteilsmässig so grosse Oberfläche des Körpers durch Fäulniss und damit toxische Fuselalkohole, falsche Bakterienbesiedelung oder Parasiten aus dem Gleichgewicht gebracht wird, wird das wohl das gesamte System relativ stark beeinträchtigen. Und wenn ein anteilsmässig grosser Teil unseres Immunsystems im Darm liegt, liegt auch auf der Hand, warum die Darmgesundheit auch den Zustand unserer Abwehrkraft wesentlich beeinflusst. Gleichzeitig treffe ich immer wieder Klienten, deren Eltern an Tumoren im Magen/Darmtrakt erkrankten, die dann Angst haben, dass sie eine genetische Beeinträchtigung in diesem Bereich haben könnten, aber nicht wissen, was sie tun könnten, um die Gesundheit dieser wichtigen Organe zu unterstützen. Aus diesen Gründen entstand die Idee, mal einen Blog zu diesem mehr oder weniger appetitlichen Thema zu verfassen.

Es gibt viele Methoden für einen Darmsanierung. Für mich macht die folgende Reihenfolge am meisten Sinn: Reinigen, Besiedelung mit guten Bakterien und Regeneration der Schleimhaut.

Schritt 1 Reinigung Dazu eignen sich am einfachsten Zeolith (Siehe Blog zur Entgiftung) oder dann professionelle Kolon Hydro Therapie oder als Alternative ein paar Kaffeeeinläufe im Wechsel mit Sesamöl/Wasser Einläufen zu Hause mit einem Klistier aus der Apotheke. Erstere reinigen, zweiter schmieren die Schleimhäute.

Schritt 2 Ein gutes probiotisches Produkt - viele werden heutzutage offenbar gentechnisch hergestellt und zeigen wenig Wirkung. Pro Biabact Forte (Wahlweise kombiniert mit Vitamin B oder D) wird nach altem Rezept hergestellt und wird auch energetisch bearbeitet: http://www.basic-world.com/basische-nahrungsergaenzung/191/probiobact-forte-55g Ein bis zweimal am Tag ein Messlöffel in etwas Wasser kurz quellen lassen und 30 Minuten vor einer Mahlzeit einnehmen, dann ist wenig Magensäure vorhanden und möglichst viele Bakterien erreichen unbeschädigt den Darm.

Schritt 3 Gesunderhaltung im Alltag

-Gut kauen, da schlecht Vorverdautes Fäulnis begünstigt.

-Wenig Zucker und Weissmehlprodukte essen, da diese den Wachstum der schlechten Bakterien fördern.

-Wenig tierische Eiweisse, wenig verarbeitete Nahrungsmittel mit Zusatzstoffen.

-Basebildend essen, saures Milieu begünstigt Fäulnis und schlechte Bakterien (dazu folgt der nächste Blog)

-Ballaststoffreich essen: Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte.

-Und regelmässig Präbiotika einbauen = unverdaubare Ballaststoffe, die den guten Darmbakterien als Nahrung dienen: Beeren, Nüsse, besonders Mandeln, Pseudogetreide wie Buchweizen, Amaranth oder Quinoua, Topinambur, Pastinaken, Chicorée, Artischocken, Schwarzwurzeln, falls vertragen: Zwiebeln, Lauch und Spargeln.

-Regelmässig Probiotika zu sich nehmen = vergorene Lebensmittel, die gute Bakterien enthalten: milchsauer vergorenes Sauerkraut, fermentierte Produkte wie Miso, Tempeh, Brottrunk oder Chi von Soyana.

-Regelmässig eingelegte Lein-, Chia oder Flohsamenschalen zu sich nehmen, zb im Frühstücks Green Smoothy, diese reinigen den Darm und ihr Schleim regeneriert die Darmschleimhaut.

-Auf Bitterstoffe setzen, diese stimulieren Magen, Leber, Gallenblase und Bauchspeicheldrüse, die Sättigung setzt früher ein, das Verlangen nach Süssem geht zurück, sie wirken der Übersäuerung entgegen und sie kämpfen gegen Mikroben, vernichten also Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten, und hindern auf diese Weise Gifte daran, sich im Organismus abzusetzen: Lebensmittel wie Artischocken, Ruccola, bittere Aprikosenkerne, Grapefruits, Kaffee in Massen; Pflanzen (Tee oder Tinkturen) wie Mariendistel, Engelwurz, Enzianwurzel, Löwenzahn, Kamille, Schafgarbe, Wermut, Wegwarte oder Gewürze wie Kurkuma, Kardamon, Ingwer, Kümmel, Koriander, Fenchel, Nelken und Zimt.

-Auch ausreichend trinken und genügend Bewegung sorgen für regelmässigen Stuhlgang.

- Zusätzlich hilfreich sind auch Atemübungen oder Bauchmassagen um den Nabel im Uhrzeigersinn.

- Und ganz wichtig: Stressreduktion, denn Stress regt den Sympathikus an, die Verdauung braucht aber den Parasympathikus. D.h. bei Stress wird die Verdauung auf später verschoben und es bilden sich Toxine, da der Verdauungsbrei zu lange im Darm verweilt...


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