Johanna Budwigs heilsame Öl-Eiweiss- Kost - mit veganer Budwig Creme Option


Nach den komplexen Artikeln zur Entgiftung etc. zur Abwechslung zum Frühlingsbeginn mal was Sinnliches...

Johanna Budwig (Pharmakologin, Chemikerin und Physikerin) entdeckt 1950 die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Als Obergutachterin für Arzneimittel kommt sie immer mehr zum Schluss, dass Fette und schwefelhaltige Eiweissverbindungen in der Krebstherapie eine Rolle zu spielen scheinen. Die offensichtlichen Zusammenhänge von Ernährung und Krankheitsverläufen lassen sie nicht mehr los. Sie forscht und entwickelt die Öl-Eiweiss-Kost. In Ihrer Arbeit an der Uniklinik Tübingen testet sie ihre Annahmen an Patienten und hat grosse Heilerfolge. Von diesem Zeitpunkt an reist sie unermüdlich durch die Welt, um ihr System zu verbreiten. 1979 wird sie für den Nobelpreis nominiert, der dann aber einem Mann und Mediziner zugesprochen wird.

Nach Budwig ist die Ursache vieler Stoffwechselprobleme ein Mangel an ungesättigten Fettsäuren und ein Überschuss an gesättigten. Das Kernstück ihrer Ernährung ist die sogenannte Budwig Creme, eine Mischung aus Quark und Leinöl, die den Körper mit hochwertigen, ungesättigten Omega 3 Fettsäuren und Proteinen (Aminosäuren) versorgt. Die feinen, hochempfindlichen Omega 3 Fettsäuren des Leinöls verbinden sich mit den schwefelhaltigen Aminosäuren im Quark und bilden bereits in der Müeslischüssel Lipoproteine, die sonst in der Fettverdauung erst im Darm entstehen, was dem Organismus hilft, die Fettsäuren über den Blutstrom bis in die feinsten Kappilargefässe zu transportieren. Diese hochwertigen Lipoproteine vermögen dann den gesamten Wasser-, Enzym und Hormonhaushalt zu steuern. Dabei wird die Zellmembrane gestärkt, der Zelle Sauerstoff zugeführt, das gesamte innere Milieu entsäuert und eine gesunde Zellteilung angeregt, wie auch die Bindung und Abgabe von Sauerstoff an die roten Blutkörperchen gefördert.

Die ungesättigte Fettsäuren, besonders hochwertig im Leinöl enthalten, sind wichtig für die Sauerstoffentwicklung und Zellatmung, für das Gehirn, sie halten die Zellmembrane flexibel, helfen die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aufzunehmen, sind wichtig für die Arbeit der Hormone und Enzyme, die Sonnenlichtspeicherung, den Organschutz und eine gute Stimmung.

Proteine (bestehen aus Aminosäuren) im Quark sind Hauptbestandteil des Muskelgewebes, wichtig für den Zellkern, alle inneren Organe, Knochen, Haut, Haare und das Gehirn. Sie helfen die Impulse durch die Nerven zu übertragen, regulieren den Blutdruck, Blutzuckerspiegel, die Energiespeicher und den Stoffwechsel. Quark ist reich an schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin und Cystein. Diese Aminosäuren stabilisieren die oxidationsempfindlichen ungesättigten Fettsäuren. Der Schwefel hilft den Zellen Sauerstoff aufzunehmen, fördert eine gesunde Zellteilung und schafft ein basisches Millieu (Krebsschutz). Die hinzugefügten geschroteten Leinsamen liefern dann noch zusätzliche Mineralstoffe.

Grundrezept Budwig Creme

100g Quark

1 El Leinöl

Wenn’s geht, 1 El frisch geschrotete Leinsamen (geht in ein paar Sekunden im Smoothie Mixer)

Ev. ein El gemahlene Erdmandeln

Damit das Leinöl weniger riecht: Saft einer Zitrone

Das kann mit frischem Obst, Trockenfrüchten, Nüssen, Honig, Kokosraspel etc. verfeinert werden. Oder mit Vanille, Zimt, Ingwer abgeschmeckt werden. Falls ihrs salzig mögt, ginge auch eine Version in Richtung Kräuterquark.

Als vegane Version eignet sich der hochwertige Soyaquark Soyananda von Soyana oder der neue Soyaquark von Provamel oder eine Avocado Quacamole mit Leinöl.

Die Budwig Creme wirkt heilend bei:

Krebs: die Zellen leidern unter Sauerstoff- und Energiemangel und kompensiert dann mit ungeordnetem Wachstum. Die BC stärkt die gesunden Zellen und beugt Krebs vor und regt sogar den Zelltod von Tumorzellen an.

Durch die Wiederherstellung eines gesunden Stoffwechsels und einer guten Zellregeneration verbessern sich Asthma, Arthrose, Herzkreislauferkrankungen, Hauterkrankungen, Demenz, sogar Adipositas und Fettstoffwechselstörungen, Burnout und Stress. Der Blutzucker und Insulinspiegel wird niedrig gehalten, was bei Diabetes hilfreich ist. Die Omega 3 Fettsäuren wandeln sich auch in entzündungshemmende Stoffe um. Verletzungen heilen, Gelenke werden geschmiert, Knorpel kann sich regenerieren. Auch blankliegende Nerven werden regeneriert. Und Viren-, Bakterien und freie Radikale prallen an starken Zellen ab, d.h. das Immunsystem wird unterstützt. SportlerInnen erlangen Ausdauer und Kraft, die Fettmasse wird durch den guten Stoffwechsel abgebaut und in glatte Muskelmasse umgebaut. Und selbstverständlich profitieren Schwangere, Kinder und Jugendliche, da dir richtigen Bausteine für Aufbau und Wachstum geliefert werden. Da Aminosäuren und ungesättigte Fettsäuren eine optimale Gehirnnahrung sind, fällt frisches Denken und konzentriertes Lernen und Erinnern leichter.

Wie alle guten ErnährungsberaterInnen rät Johanna Budwig vom Konsum von Transfetten (gehärteten, tierischen und erhitzen Fette) ab, wie auch von Backwaren vom Bäcker oder Supermarkt (gehärtete Fette mit Zucker und oft Weissmehl). Auch Süssstoffe und Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel, Geschmacksverstärker und Farbstoffe sollten möglichst gemieden werden, weil sie den Stoffwechsel blockieren.


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